Schattengrenzen

Sonne und Schatten bewegen sich,
ohne einander sind sie nicht.
Grauen Tagen fehlt beides.
Graue Nächte werden durchfunkelt
mit künstlichem Licht oder
des Mondes weißem Strahlen.

Grenzen grenzen den Schatten ein,
Sonnenlicht am Tag und beim Mond
der Nächte Blau oder Grau oder Silber.
Aber auch Grau ist nicht grenzenlos,
schau, wie es wirbelt dunkler oder bizarrheller
an Fassaden, Fenstern und Vorderseiten.

Grenzwertige Farbspiele bereichern,
tragen auf und ab, zerstreuen, bündeln…

Menschen bewegen sich in Licht,
Schatten, Grau oder Farbklängen.
Ohne einander zu sehen oft, vorbei
Drängen, Rennen. Aufgebläht von Luft.
Grenzen nur Schein, kein Innerlichsein,
leere Köpfe, kein eigenes Licht.

Wo die Grenzen verlaufen im Wind
kraftlos zerflatternder Gedanken,
kriechen neue Gesetzmäßigkeiten
wurmartig durch die Bodenmassen.
Keine Sicherheiten schützen die Füße,
durchwurmt bist du bald. Nun büße!

Büße die Sinnlosigkeit deines Gehens
Schattenriss an Hauswänden, falls Sonne

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